Seit wann gibt es die Zahnbürste?

Vor gut 330 jahren kam der Holländer Antonie van Leeuvenhoek auf die Idee sich etwas von seinem Zahnbelag von den Zähnen runterzukratzen und sich die Substanz unter einem von Ihm entworfenen Mikroskop anzusehen.

Die Zahnbürste: Vor gut 330 Jahren kam der Holländer Antonie van Leeuvenhoek auf die Idee sich etwas von seinem Zahnbelag von den Zähnen runterzukratzen und sich die Substanz unter einem von Ihm entworfenen Mikroskop anzusehen. Leeuwenhoek war begeistert über das Resultat eine eigene kleine welt die in Bewegung war unter dem Glas. Vor seinen Augen tanzten kleine Lebewesen, einige drehten sich im Kreis schwammen wie kleine Fische umher.

Seine Begeisterung war so gross das er von den anderen bewohnen auch die Beläge von Ihren Zähnen kratzte. Heute gilt er als Erfinder der Mikrobiologie und gut 330 Jahre nach seiner Entdeckung gibt es viele Möglichkeiten zu entfernen. Die Mundhygiene entwickelte sich demnach und in deren Verlauf wurden auch die ersten Zahnbürsten, die noch etwas anders aussahen als unsere heutigen erfunden und weiterentwickelt.

Wie entwickelte sich der Bedarf?

In der Frühzeit war es der Prophet Mohammed (570-632) als einer der ersten Zähneputzer. Mit selbst geschnitzten Holzstäbchen aus Wurzelmaterial konnte er die Speisereste aus den Zähnen entfernen. So werden diese auch heute noch im arabischen Raum verwendet.
Verschiedene Aufzeichnungen belegen das die Menschen seinerzeit auf dem ganzen Erdball die verschiedensten Hilfsmittel angefertigt haben um die Reste aus den Zähnen und den Zwischenräumen weg zu bekommen.
Im Jahr 1498 erfanden die Chinesen eine Art der Zahnbürste die noch aussah wie ein Pinsel. Die Borsten stammten aus dem Nacken von Hausschweinen, diese waren an Stielen aus Bambus oder Knochen befestigt.
In Europa nahm man das weichere Pferdehaar als Bürstenmaterial. Auch wurden die Zähne mit kleinen Schwämmchen und und Läppchen gereinigt.

Wann wurde die Zahnbürste erfunden?

Um dem 17. Jahrhundert entwickelte Christoph von Hellwig eine Zahnbürste. Damals war der Griff aus Metall oder Holz und die Borsten bestanden aus Pferdehaar.
Auch wenn Sie am Anfang völlig anders aussah als unsere jetzige Zahnbürste.
Die Zahnbürste war zunächst ein Luxusartikel für die reichen und wohlhabenden Familien.
Erst mit der Weiterentwicklung und der anschliessenden Industrialisierung sollte sich das ändern.
Aus welchem Material waren die ersten Zahnbürsten?
Angefangen über Äste und Knochen letztere wurden mit Fell und oder Borsten bezogen.
Die Verschiedensten Materialien wie auch Knochen und Bambus waren sehr hilfreich. Später waren es dann Holz und Metall die mit einbezogen wurden.
Die Zahnbürste nur für die bessere Gesellschaft?
In den Breitengraden von Deutschland wurde 1749 zum aller ersten Mal eine Zahnbürste genannt. Diese wurde im Universallexikon aller Wissenschaften und Künste genannt.
Zahnbürsten waren den reichen Adels und Hansefamilien vorbehalten. Ihre eigentliche Laufbahn begann in Deutschland Ende des 18 Jahrhundert. Um 1906 wurde Zähneputzen in England als Unterrichtsfach eingeführt. Es entstanden wirkliche Zahnbürstenclubs die es ermöglichten aufgrund der grossen Nachfrage Zahnbürsten in grossen Mengen und zu guten Preisen zu kaufen

Die Zahnbürste und Ihr Weg

Am 24. Februar 1938 stellte die amerikanische Unternehmung DuPont die ersten Zahnbürsten mit Nylonborsten her. Mit der ersten Generation gab es zwar eine Zahnbürste, jedoch waren Ihre Borsten so hart das Zahnfleisch Verletzungen die Folge waren. Erst 1950 war das weichere Nylonmaterial verfügbar das sich deutlich besser eignete. Mit dieser deutlichen Verbesserung entwickelte sich die Zahnbürste zur Massenware.

Mein Fazit zu der Entwicklung der Zahnbürste

Ich bin wirklich froh dass wir in dem Zeitalter leben, wo sich bereits die verschiedensten Modelle aus den unterschiedlichsten Materialien und Designs durchgesetzt haben. Bei der Auswahl Ihrer persönlichen Zahnbürste empfiehlt sich die komplette Bandbreite sämtlicher Hersteller dieser Geräte. Dazu gehört auch die sorgfältige Auswahl der Zahncreme, ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack und Zweck.

 

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